GEW fordert mehr Stellen

Die GEW fordert den Minister auf, die Vor- aussetzungen dafür zu schaffen, dass mehr Grundschulen eine Konrektor_innenstelle erhalten. Ein/e Schulleiter/in kann die immens gestiegenen Führungs- und Verwaltungs-

aufgaben nicht mehr alleine bewältigen. Diese müssen auf mehrere Schultern verteilt werden.

In einem ersten Schritt schlägt die GEW vor, alle gebundenen Ganztagsgrundschulen, und alle Grundschulen mit einer Dependance sowie alle Grundschulen mit besonders starken Belastungen (z.B. hohe Anzahl von Flüchtlings- und Zuwandererkinder) zeitnah mit einer Konrektor_innenstelle auszustatten. Die Landesregierung ist gefordert, die dafür notwendigen Änderungen im Besoldungsgesetz zügig vorzunehmen. Die bisherige Regelung, die Zahl der Schüler_innen als alleinige Meßlatte für die Zuweisungen von Konrektor_innenstellen zu nehmen, geht an der Schulwirklichkeit vorbei.

Zusätzlich zu den neuen Funktionsstellen von Konrektor_innen fordert die GEW eine Erhöhung der Anrechnungs- bzw. Deputatstunden für Schulleitungen und deren Stellvertreter_innen auf das Niveau der anderen Schulformen.

„Da immer mehr Schulleitungsstellen an Grundschulen unbesetzt bleiben, sind diese Schritte unumgänglich, wenn man die Attraktivität für diese verantwortungsvolle Aufgabe nicht schnellstmöglich steigert“, betonte Thomas Bock, Vorstandsmitglied der GEW Saarland.