Protestaktion in Saarbrücken

Die GEW unterstützte am 18.09. tatkräftig die Protestaktion des SLLV vor der Staats-kanzlei. Das Saarland muss seine Bildungs-ausgaben deutlich steigern! Die Politik muss die notwendigen Schritte JETZT einleiten!

 

Die GEW bekräftigt ihre Forderungen, die sie in Form einer Resolution bei einer Aktion am 17.06. an die Landesregierung überreicht hat. Hierbei fordert die GEW ein Sofortprogramm in Höhe von mindestens 20 Millionen Euro für insgesamt ca. 400 Stellen für alle Schulformen: Für Lehrer_innen, Schulsozialarbeiter_innen, Schulpsycholog_innen und für qualifizierte Schulassistent_innen, die die Lehrkräfte bei technischen Aufgaben entlasten. Unsere Schulen brauchen dringend mehr Fachpersonal für qualitative Schul- und Unterrichtsentwicklung, für die dafür notwendige Beratung und Fortbildung und für die Bewältigung zusätzlicher Herausforderungen, insbesondere der Inklusion.

Dringenden Handlungsbedarf sieht die GEW auch bei folgenden Themen:

  • Verringerung des Klassenteilers auf 23 bei weiterführenden Schulen und 20
    bei Grundschulen.

  • Einführung einer Systemzeit von 2 Stunden pro Lehrkraft bei Verringerung der
    Unterrichtsverpflichtung um 2 Stunden, damit Lehrkräfte die gestiegenen
    außerunterrichtlichen Verpflichtungen auch bewältigen können.

  • Anhebung der Besoldung der Grundschullehrkräfte und der Hauptschullehrkräfte
    von A12 auf A13/E13.

Damit diese notwendigen Verbesserungen bald in den Schulen ankommen, müssen die politisch Verantwortlichen jetzt die notwendigen Schritte einleiten!

 

Ein herzlicher Dank geht an alle ca. 700 Kolleginnen und Kollegen die an der Protestaktion teilgenommen haben.