... mit Bildungsminister Commerçon

Zusätzliche Planstellen dringend notwendig! 
Die GEW unterstützt die Forderungen des Bildungsministers nach weiteren Stellen für Lehrer*-innen. „Wir benötigen dringend mehr Stellen, um die Unterrichtsversorgung in den Schulen zu sichern...

und um die Lehrerreserve aufzustocken, damit Ausfälle kompensiert und die Kolleginnen und Kollegen in den Schulen entlastet werden“, so die GEW-Landesvorsitzende Birgit Jenni. Die Stellen seien zudem dringend notwendig, um angemessene Vorkehrungen zu treffen, damit die Inklusion gelingt. Weitere Handlungsfelder sieht die GEW bei der Verringerung des Klassenteilers, der Verbesserung der Rahmenbedingungen für multiprofessionelle Teams und der Einführung einer Systemzeit für jede Lehrkraft. Durch mehr Planstellen könne hier eine spürbare Entlastung geschaffen werden.


„Die aktuellen Streitigkeiten auf Kosten der Bildung sind für mich inakzeptabel. Das ist ein Kasperletheater. Bildungspolitik darf nicht zum Spielball von Koalitionsstreitigkeiten werden. Die Koalitionspartner sollen endlich die Inhalte des Koalitionsvertrages umsetzen,“ fordert Birgit Jenni. „Die Landesregierung ist nun gefordert zusätzliche Mittel für die qualitative Verbesserung im Unterricht und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte bereit zu stellen, denn Bildung ist die wichtigste Ressource für unser Land“, so die GEW-Landesvorsitzende Birgit Jenni.