Oberstufenkonzept schafft Klarheit!

Die GEW, begrüßt, dass die Landesregierung das längst überfällige Oberstufenkonzept für die saarländischen Gemeinschaftsschulen vorgelegt hat. Das gibt den Eltern, Schülern und den Lehrkräften ...

 

sowie den Schulträgern Planungssicherheit. Zudem signalisiert es – zumindest auf den ersten Blick- die Gleichwertigkeit der Gemeinschaftsschulen mit dem Gymnasium. Das ist wichtig, denn Studien aus anderen Bundesländern zeigen, dass Schulen mit Oberstufen eine weit höhere Elternakzeptanz genießen, als solche ohne Oberstufe.
Von 20 Oberstufenverbünden werden 10 an Gemeinschaftsschulen, 6 an Berufsbildungszentren und 4 an Gymnasien ihren Standort haben. Leider sind in der Vorbereitung nicht alle Schulen rechtzeitig in die Planungen mit einbezogen worden. Sie wurden letzte Woche vor vollendete Tatsachen gestellt. Nach Ansicht der GEW birgt dies die Gefahr der mangelnden Akzeptanz in den Kollegien vor Ort, insbesondere, wenn die Wahl des Standortes nicht in erster Linie nach pädagogischen Gesichtspunkten (z.B. lange Erfahrung als Schule mit Oberstufe) getroffen wurde, sondern rein organisatorische (z.B. freie Raumkapazität) Erwägungen den Ausschlag gegeben haben.
„Die Zeit der Unsicherheit ist jetzt vorbei; nun können die Schulen mit den konkreten Planungen für die Oberstufenkooperationen beginnen“, sagte Andreas Sánchez, stellv. Vorsitzender der GEW.
Bis zu Beginn des Schuljahres 2018/19 hat das Bildungsministerium nun Zeit, den Schulen das erforderliche Personal zur Verfügung zu stellen. Dabei geht es insbesondere um die Einstellung von Gymnasiallehrer_innen an Gemeinschaftsschulen.